Freiwillige Feuerwehr Wistedt 

Einsatzberichte
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sven Bauer
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Einsatz der FF  Einsatz der FF  Einsatz der FF  Einsatz der FF  Einsatz der FF

Einsatz am 18.11.2009 - ab 20:05 Uhr - Feuer,Schornsteinbrand
Einsatzort: Wistedt, am Sportplatz
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Tostedt, GBM/V, Wärmebildkamera, Schornsteinfegergeschirr

Einsatz der FF am 18.11.09
Zu einem Schornsteinbrand, der sich schon auf der Anfahrt durch Flammen und Funkenflug gut erkenn ließ, wurde die Feuerwehr Wistedt, gemeinsam mit der Feuerwehr Tostedt, zur Hilfe gerufen. Das Feuer wurde durch den Eigentümer des Hauses selbst bemerkt, eine ungewöhnliche Geräuschentwicklung am Kaminzug gab einen deutlichen Hinweis. Zügig wurde der Schornstein mit dem Fegegeschirr der Feuerwehr über die Drehleiter der Feuerwehr Tostedt gekehrt. Parallel wurden Kontrollen, auch unter zur Hilfenahme einer Wärmebildkamera, im gesamten Schornsteinbereich durchgeführt. Im Besonderen in den Decken- und Dachdurchführungen lauert die Gefahr einer Brandausbreitung, wenn es zu einer Erhitzung des Schornsteins kommt.
Jedoch hat das frühe Bemerken der Schadenslage und der schnelle Einsatz der Feuerwehren eine Schadensausweitung verhindern können. Menschen kamen ebenfalls nicht zu Schaden.
 

Einsatz am 16.05.2009 - ab 18:52 Uhr - Feuer
Einsatzort: Königsmoor
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Otter, TLF und ELW Tostedt, Polizei

Einsatz der FF am 16.05.09  Einsatz der FF am 16.05.09
Durch Radfahrer wurde im Bereich des Bahndammes in Richtung Rotenburg ein Feuer gemeldet, das sich durch starke Rauentwicklung und weithin sichtbare Flammen deutlich ausmachen ließ. Beim Eintreffen der ersten Kräfte, dem Löschgruppenfahrzeug aus Wistedt, zeigte sich jedoch, dass die Bahnanlage nicht betroffen war. Unmittelbar an einem Graben zum Bahndamm hin waren größere Mengen Unrat bestehend aus alten Elektrogeräten, Autoreifen, Baumaterial und Holz in Brand geraten. Das Feuer hatte sich bereits auf die umgebene Vegetation (Bäume, Büsche und Gras) ausgedehnt. Mit 2 Schnellangriffsrohren, vorgenommen durch das Tanklöschfahrzeug Tostedt und das Löschgruppenfahrzeug aus Wistedt war das Feuer schnell unter Kontrolle und nach kurzer Zeit gelöscht.
Die Polizei ermittelt nun die Brandursache.
 

Einsatz am 13.03.2009 - ab 6:51 Uhr - Gefahrgutunfall
Einsatzort: B75, Kreuzung Königsmoor
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Tostedt, FF Todtglüsingen, GBM, Polizei, Rettungsdienst

Einsatz der FF am 13.03.09
Nach einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW auf der B75 im Kreuzungsbereich der Abfahrt nach Königsmoor wurde ein umfangreicher Einsatz der Feuerwehr erforderlich.
Während der medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst wurde bei der Unfallaufnahme die Gefahrgutkennzeichnung des LKW bemerkt. Der Container des LKW war mit unterschiedlichen Stückgütern beladen, darunter auch verschiedene Gefahrgüter. Da nun der Verdacht bestand, es könnten durch den Unfall auch Transportbehälter beschädigt worden sein und Ladung austreten, wurde unverzüglich die zuständige Ortsfeuerwehr Wistedt sowie die Feuerwehr Tostedt und die Feuerwehr Todtglüsingen mit dem „Gerätewagen Gefahrgut“ alarmiert. Nach der Vollsperrung der Bundesstraße und der Sicherstellung des Brandschutzes wurde der Container unter Einsatz von Pressluftatmern geöffnet und intensiv erkundet. Die Befürchtung, dass Gefahrgut ausgetreten sein könnte, bestätigte sich jedoch nicht.
 

Einsatz am 14.01.2009 - ab 8:57 Uhr - Feuer
Einsatzort: Tostedt-Land, Hutscher Weg
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Tostedt, GBM, BvD Buchholz, Polizei, Wärmebildkamera, Handwerkzeug, Kleinlöschgerät

Einsatz der FF am 14.01.09
Zum ersten Einsatz des Jahres 2009 wurde die Feuerwehr Wistedt, gemeinsam mit der Feuerwehr Tostedt, in den Ortsteil Tostedt-Land gerufen.
Aus ungeklärter Ursache war eine Heizungsanlage im Obergeschoss eines Einfamilienhauses in Brand geraten und hatte bei der Entdeckung bereits erheblichen Schaden im betroffenen Raum verursacht. Da die ersten eigenen Löschversuche der anwesenden Personen erfolgreich das Feuer begrenzen konnten, wurde von den Kräften der Feuerwehr zum Ablöschen letzter Glutnester Teile der Holzbalkendecke sowie der Dachverkleidung aufgenommen.
Zur sicheren Beurteilung der Zwischendecken- und Wandbereiche wurde die Feuerwehrbuchholz mit der Wärmebildkamera nachgefordert. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
 

Einsatz am 22.12.2008 - ab 00:59 Uhr - Feuer Menschenleben in Gefahr
Einsatzort: Wistedt, Ortsteil Wümme
Kräfteaufgebot: Feuerwehren Wistedt, Tostedt und Todtglüsingen, Buchholz, Gemeindebrandmeister/Vertreter, 1 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, Polizei Tostedt und Tatortgruppe der Polizei, Notdienst der EWE
In der Nacht auf den vergangenen Samstag ging kurz vor 01:00 Uhr ein Notruf aus dem Wistedter Ortteil Wümme in der Einsatzleitzentrale in Winsen/Luhe ein. In einem Einfamilienhaus wurde ein Feuer in der Küche bemerkt bei dem es zu einer Schädigung der Hauselektroanlage kam. Das war auch die Ursache dafür, dass die beiden zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus befindlichen Bewohner zunächst eingeschlossen waren. Zumindest ein Teil der Fensterjalousien des Hauses waren elektrisch betrieben und ließen sich nicht öffnen.
Mit dieser Meldung „Feuer – Menschenleben in Gefahr“ wurden nun umgehend die Feuerwehren aus Wistedt, Tostedt und Todtglüsingen sowie der Rettungswagen aus Tostedt und der Notarzt aus Lindhorst alarmiert. Als wenige Minuten später das ersteintreffende Fahrzeug der Feuerwehr Wistedt die Einsatzstelle erreichte, war es den Bewohnern in diesem Augenblick gelungen das Gebäude zu verlassen. Beide wurden sofort durch den Rettungsdienst versorgt und im Anschluss in das Krankenhaus Buchholz befördert.
Mit zwei Hohlstrahlrohren, unterstützt durch einen Druckbelüfter, wurde die Brandbekämpfung umgehend eingeleitet, parallel das Gebäude unter Atemschutz nach den vermissten Haustieren, zwei Katzen, durchsucht.
Während das Feuer schnell gelöscht werden konnte wurden die vermissten Katzen leider nur noch tot aus dem Haus geborgen.
Zur Unterstützung für die langwierigen Nachlöscharbeiten, das Feuer hatte sich in eine Zwischendecke und die Wände gefressen, wurde die Wärmebildkamera der Feuerwehr Buchholz an die Einsatzstelle beordert. Die Löscharbeiten fanden unter erheblicher Eigengefährdung der vorgehenden Feuerwehrleute statt, da die Hauselektroanlage erheblich beschädigt war und nicht abgeschaltet werden konnte. Erst der nachträglich informierte Notdienst der EWE war in der Lage an einer Hauptverteilung für den Straßenzug das Gebäude stromlos zu schalten.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Tatortgruppe der Polizei übergeben, deren Aufgabe es nun ist, die Brandursache zu ermitteln.

 

Einsatz am 21.05.2008 - ab 21:26 Uhr - Feuer Menschenleben in Gefahr
Einsatzort: Tostedt, Alter Moorweg, Notunterkunft
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Tostedt, FF Todtglüsingen, GBM Tostedt, 1 RTW, 1 NEF, Polizei, 3 C-Rohre, Tragbare Leitern, Handwerkzeug, Wärmebildkamera

Einsatz der FF am 21.05.08
Kurz vor 21:30 Uhr wurden die aktiven Kameraden/Innen ein zweites Mal durch die Funkmeldeempfänger und Sirenen zum Dienst gerufen. Aus dem Alten Moorweg in Tostedt wurde ein Feuer gemeldet, mehrere Menschen sollten laut dieser ersten Meldung eingeschlossen sein.
Gemäß dem entsprechenden Stichwort „Feuer – Menschenleben in Gefahr“ wurden auch diesmal wieder die Feuerwehren Wistedt, Tostedt und Todtglüsingen alarmiert. Zusätzlich bei diesem Einsatz auch ein Rettungstransportwagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug um bei eventuell verletzten Personen unmittelbar rettungsdienstliche Maßnahmen einleiten zu können.
Für die ersten eintreffenden Kräfte, den Gemeindebrandmeister und das Löschgruppenfahrzeug aus Wistedt, entschärfte sich schnell die Situation. Nahe an einem Gebäude gelagerter Sperrmüll und anderer Unrat brannten weithin sichtbar in voller Ausdehnung, das Feuer drohte auf das Wohngebäude überzugreifen.
Die in wenigen Augenblicken vorgenommen Schnellangriffsrohre des Löschfahrzeugs aus Wistedt und des Tanklöschfahrzeugs aus Tostedt verhinderten Schlimmeres. Überprüfungen des gefährdeten Gebäudes, unter Nutzung einer Wärmebildkamera, ergaben, dass die Maßnahmen der Feuerwehr gerade noch rechtzeitig erfolgten um ein Übergreifen zu unterbinden. Menschen kamen nicht zu Schaden.
 

Einsatz am 21.05.2008 - ab 08:02 Uhr - Feuer
Einsatzort: Tostedt/Todtglüsingen, Helferichheim
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Tostedt, FF Todtglüsingen, GBM Tostedt
Kurz nach 8 Uhr wurde im Helferichheim im Tostedter Ortsteil Todtglüsingen durch die vorhandene automatische Brandmeldeanlage ein Feuer dedektiert. Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung für dieses besondere Objekt, bei dem potentiell viele Menschen in Gefahr sind die sich nur bedingt selbst helfen können, wurden die Feuerwehren Wistedt, Tostedt und Todtglüsingen zeitgleich alarmiert.
Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, Staubaufwirbelungen gaben Anlass zur Alarmierung.

 

Einsatz am 05.03.2008 - ab 14:22 Uhr - Technische Hilfeleistung - Person eingeklemmt
Einsatzort: Wistedt, Sittensener Straße
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Tostedt, FF Heidenau, RW Hollenstedt, GBM Tostedt, 2 RTW, 1 NEF, 1 RTH, Polizei Tostedt, BGS, Hydraulisches Rettungsgerät, Handwerkzeug, Winde, medizinisches Gerät zur Erstversorgung
„Technische Hilfeleistung – Person eingeklemmt“
Zu einem dramatischen Einsatz mussten ein Feuerwehren Wistedt, Tostedt, Heidenau und der Rüstwagen der Feuerwehr Hollenstedt am frühen Nachmittag des 05. März ausrücken. Aus noch ungeklärter Ursache prallte ein Audi 100 mit der Fahrerseite gegen einen Straßenbaum der Landesstraße zwischen Sittensen und Wistedt, in dem Fahrzeugwrack wurden eine Frau auf dem Fahrersitz und ihr Kind auf der Rücksitzbank schwer eingeklemmt.
Auf Grund der unklar angegebenen örtlichen Lage des Unfalls wurde zusätzlich zur AAO die FF Heidenau mitalarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde das ganze Ausmaß der Tragödie deutlich. In dem stark um den Straßenbaum verformten PKW waren die beiden Personen extrem eingeklemmt, ein Zugang war nahezu unmöglich. Drei Rettungsassistenten der ersteintreffenden Feuerwehr Wistedt stellten unmittelbar die medizinische Versorgung sicher. Nach erster Erkundung wurden zusätzlich zur AAO ein weiterer Rettungswagen und der Rettungshubschrauber Christoph 29 aus Hamburg alarmiert.
Innerhalb von gut 20 Minuten konnte das Kind mit Hydraulischem Rettungsgerät befreit werden und wurde anschließend mit einem Rettungswagen unter Notarztbegleitung in das Krankenhaus Rotenburg befördert. Bei der Fahrerin konnte durch die anwesende Notärztin leider nur noch der Tod festgestellt werden. Die Befreiung der verstorbenen Fahrerin wurde unter zusätzlicher Nutzung der hydraulischen Winde des Rüstwagens durchgeführt und nahm durch die schwierige Lage einige Zeit in Anspruch. Die Polizei Tostedt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die besondere Konstellation des Verkehrsunfalls machte eine intensive Nachbesprechung in den beteiligten Feuerwehren notwendig.

 

Einsatz am 25.01.2008 - ab 16:43 Uhr - Technische Hilfeleistung - Unfall LKW
Einsatzort: Wistedt, Bremer Straße
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, DL Tostedt, GWG Todtglüsingen, GBM Tostedt, 1 RTW, Polizei, BGS, Bergungsfirma, Drehleiter, Kettensägen, Beleuchtung, Gefahrgutpumpe

Einsatz der FF am 25.01.08  Einsatz der FF am 25.01.08  Einsatz der FF am 25.01.08
„Technische Hilfeleistung – Droht zu fallen Baum“
Mit dieser Alarmierung begann am Montagnachmittag ein lang andauernder Einsatz für die Feuerwehr Wistedt. Am Einsatzort stellte sich die Lage etwas komplizierter dar als die Meldung vermuten ließ. Ein LKW-Sattelzug war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und war gegen einen Baum geprallt. Teile dieses Baumes und eines durch den Unfall gefällten Baumes lagen auf dem LKW, weitere Teile drohten herabzustürzen.
Der LKW-Fahrer war glücklicherweise nicht einklemmt worden und wurde bereits durch den Rettungsdienst versorgt, wurde im Anschluss in ein Krankenhaus befördert. Bei näherer Erkundung wurde deutlich, dass aus einem beschädigten 500l-Kraftstofftank Dieselkraftstoff austrat und abgepumpt werden musste.
Zur Unterstützung wurden die Feuerwehr Tostedt mit der Drehleiter und die Feuerwehr Todtglüsingen mit ihrem Gerätewagen Gefahrgut nachalarmiert.
Gegen 18:30 Uhr waren der Kraftstoff in einen weiteren LKW der Firma umgepumpt und die betroffenen Bäume beseitigt. Um die nun folgenden Bergungsarbeiten einer angeforderten Privatfirma bei der einsetzenden Dunkelheit zu unterstützen verblieben Drehleiter und Einsatzkräfte der Feuerwehr Wistedt zur Ausleuchtung der Einsatzstelle bis 22:00 Uhr vor Ort.
Das Unfallereignis führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, trotz Ableitung des Verkehrs und Warnmeldungen im Radio kam es zu langen Staus. Erst um 22:00 Uhr konnte die Bundesstraße 75 wieder für den Verkehr freigegeben werden.
 

Einsatz am 01.02.2008 - ab 17:52 Uhr - Feuer
Einsatzort: Wistedt, Am Brink
Kräfteaufgebot: Feuerwehren Wistedt und Tostedt, Gemeindebrandmeister, Polizei Tostedt, Kleinlöschgerät, 1 C-Rohr, Druckbelüfter

Einsatz der FF am 01.02.08
Kurze Zeit nach erfolgten Wartungsarbeiten an einer Heizungsanlage im Keller eines Einfamilienhauses bemerkte der im Haus befindliche Bewohner eine beginnende Verrauchung und stellte bei der Überprüfung seiner Heizung erkennbare Flammen direkt an der Anlage fest.
Gemäß der bestehenden Alarm- und Ausrückeordnung wurden die Feuerwehren Wistedt und Tostedt alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte waren Keller und Erdgeschoss bereits erheblich verraucht, der Bewohner hatte sich bereits ins Freie geflüchtet. Unter Pressluftatmern wurde das Feuer an der Heizungsanlage, dass durch in Brand geratene Feststoff- und Heizölreste sowie Russablagerungen ausgelöst wurde mit einem Kleinlöschgerät gelöscht. Nach dem Ausräumen des Brandschutts und der Belüftung des Gebäudes mit einem Druckbelüfter konnte die Einsatzstelle an den Bewohner übergeben werden.
Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, durch das schnelle Eingreifen hielt sich der Sachschaden in geringen Grenzen.
 

Einsatz am 21. und 22.01.2008 - ab 19:30 Uhr - Überflutung
Einsatzort: Wistedt, Wümmepark
Kräfteaufgebot: Feuerwehren Wistedt, Otter, Tostedt, Todtglüsingen, Welle, Handeloh, Kampen, Bötersheim, Todtshorn, Dohren, Heidenau, Kakenstorf, Iddensen, Vahrendorf, Emsen, Hoopte, Rufbereitschaft Bauhof Samtgemeinde Tostedt, Rufbereitschaft FTZ LK Harburg, ÖEL SG Tostedt, GBM Tostedt, KBM, FB III der SG Tostedt, Polizei, 3 Landwirte mit Traktoren und Anhängern, ca. 3500 Sandsäcke, Beleuchtung, , Kommunikationsgerät, MKS, diverses Kleinmaterial & Handwerkzeug, Versorgung

Einsatz der FF am 21.01.08  Einsatz der FF am 21.01.08  Einsatz der FF am 21.01.08  Einsatz der FF am 21.01.08  Einsatz der FF am 21.01.08
Der tagelange Dauerregen hat nun auch im Landkreis Harburg für einen Großeinsatz der Feuerwehren gesorgt. Im Wistedter Ortsteil Wümme waren seit Montagabend hunderte Feuerwehrkräfte im Einsatz, um die Überschwemmungsschäden der rasant angestiegenen Wümme in Grenzen zu halten.
Am Montagabend 19:42 Uhr wurde die Feuerwehr Wistedt selektiv über Funkmeldeempfänger alarmiert. Nach erster Erkundung stand fest, dass hier nur mit umfangreichem Personal- und Materialeinsatz Hilfe zu leisten war. Mit einer Nachalarmierung begann nun der Dauereinsatz für die Feuerwehren der Samtgemeinde Tostedt im Wümmepark in Wistedt.
Bis zu 150 Feuerwehrleute waren zeitgleich aus den Feuerwehren Bötersheim, Dohren, Handeloh, Heidenau, Kakenstorf, Kampen, Otter, Tostedt, Todtshorn, Todtglüsingen, Welle und Wistedt sowie der zur Unterstützung aus der Gemeinde Rosengarten alarmierten Feuerwehren aus Emsen, Iddensen und Vahrendorf unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Joachim Vobienke im Einsatz, um die schlimmsten Hochwasserschäden abzuwehren und die Häuser vor dem Wasser zu schützen. In Todtglüsingen wurde an der Harburger Straße eine Sandsackfüllstation errichtet, mehrere tausend Sandsäcke wurden hier durch die 25 pausenlos arbeitenden Feuerwehrleuten gefüllt. Nachdem der Sandsackvorrat des Tostedter Bauhof zur Neige gingen wurde zeitgerecht Material aus einem Deichverteidigungslager in Hoopte zugeführt.
Aufgrund der Großeinsatzstelle wurde zudem im Feuerwehrhaus in Tostedt die Örtliche Einsatzleitung ( ÖEL ) eingerichtet, von hier wurde der Einsatz koordiniert. Mit Hilfe von Traktoren, einem Wechselladerfahrzeug der Feuerwehrtechnischen Zentrale und einem Bauhoffahrzeug wurden die gefüllten Sandsäcke schließlich nach Wümme transportiert und dort verbaut. Es gelang den Kräften, Dank des massiven Einsatzes, einen großen Wasserstrom umzuleiten und so wenigstens einige Häuser notdürftig vor den unbändigen Wassermassen zu schützen. Stundenlang waren die Kräfte bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt im Einsatz, erst bei Tageslicht wurde dann das ganze Ausmaß des Hochwassers sichtbar. Straßenzüge standen bis zu einem dreiviertel Meter unter Wasser. An einigen Stellen konnten die Sandsäcke nur noch mit den Traktoren zu den jeweiligen Orten gebracht werden, andere Fahrzeuge hatten angesichts der Wassermassen keine Chancen mehr. Angedachte Evakuierungsmaßnahmen mussten aber glücklicherweise nicht umgesetzt werden.
Gut 3000 Sandsäcke wurden verbaut, mit 500 weiteren vorsorglich ein Depot im Wümmepark für Folgemaßnahmen errichtet. 3 Lenzpumpen waren stundenlang im Einsatz um eindringendes Wasser aus dem Wümmepark zu befördern.
Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei einem Sturz und musste mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Buchholz befördert werden.
Für die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr Wistedt endete der Einsatz erst am Folgetag um 14:30 Uhr nach einer gemeinsamen Begehung der Einsatzstelle durch die Einsatzleitung der Feuerwehr mit Vertretern der Verwaltung, der Polizei und Samtgemeindebürgermeister Bostelmann bei der festzustellen war, dass alle möglichen Maßnahmen ergriffen worden sind.
 

Einsatz am 28.08.2007 - 21:00 Uhr - Feuer
Einsatzort: Wistedt, Auf der Fahlhorst
Kräfteaufgebot: Feuerwehren Wistedt & Tostedt, 1 C-Rohr, Druckbelüfter

Einsatz der FF am 28.08.07
Der aus einem Kellerfenster dringende Brandrauch versetzte am Abend kurz vor 21:00 Uhr die Mieter der Erdgeschosswohnung in einem Zweifamilienhaus in Schrecken.
Aus noch ungeklärter Ursache hatte sich das Steuergerät der Heizung entzündet und sorgte für eine kräftige Verrauchung im Keller die sich nun langsam ihren Weg in das Erdgeschoss suchte.
Die alarmierten Feuerwehren Wistedt und Tostedt nahmen zur Sicherung ein C-Rohr im Innenangriff in den Keller unter Atemschutz vor, der Keller wurde mit einem Druckbelüfter entraucht und die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.
Obwohl das Feuer selbst ein eher begrenztes Ausmaß besaß und sich auf die Heizungsanlage beschränkte, hat der Brandrauch den gesamten Keller in Mitleidenschaft gezogen und erheblich Schaden verursacht.
 

Einsatz am 26. & 27.06.2007 - 21:30 & 12:43 Uhr - Sturm
Einsatzort: Wistedt, Königsmoor & Tostedt Land
Kräfteaufgebot: LF 8/6, MTW, 2 MKS, 9 FM

Einsatz der FF am 27.06.07
Das seit Tagen von den Wetterdiensten angekündigte Sturmtief, das mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von 100 km/h auch über den Landkreis Harburg hinweg zog, hat am Dienstagabend bei den Feuerwehren des Landkreises für gut 50 sturmbedingte Hilfeleistungseinsätze gesorgt. In allen Fällen mussten die Kräfte dabei umgestürzte Bäume von Straßen und Hausdächern räumen, besonders betroffen war dabei der westliche Teil des Landkreises mit den Gemeinden Tostedt, Jesteburg und Seevetal sowie der Stadt Buchholz sowie die Gemeinde Elbmarsch. Menschen kamen durch den Sturm nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden, es blieb bei zumeist vergleichsweise geringen Schäden.
Am darauf folgenden Tag wurden noch bis weit in den Abend hinein zahlreiche weitere Einsätze im gesamten Kreisgebiet wahrgenommen die durch einzelne sehr heftige Böen verursacht wurden.
Das durch die kontinuierlichen Regenfälle stark durchfeuchtete Erdreich leistete seinen Beitrag bei vielen Einsätzen. Das Wurzelwerk findet gerade am Rand von Ufern und Gräbern sowie in den Moorgebieten keinen ausreichenden Halt mehr um den Sturm trotzen zu können.
Die Feuerwehr Wistedt wurde insgesamt zu 3 Sturmeinsätzen gerufen, bei denen es galt, die Strassen im Einsatzgebiet zu räumen oder eine Verkehrsbehinderung durch umsturzgefährdete Bäume abzustellen. Hierbei wurden 2 Bäume zerlegt und von Straßen beseitigt, 2 weitere Bäume vorsorglich gefällt. Personen oder Gebäude kamen nicht zu Schaden.
 

Einsatz am 15.06.2007 - 17:55 Uhr - Techn. Hilfeleistung / Ausnahmezustand
Einsatzort: Samtgemeinde Tostedt
Kräfteaufgebot: diverse Wehren und Einsatzkräfte

Einsatz der FF am 15.06.07  Einsatz der FF am 15.06.07  Einsatz der FF am 15.06.07
Heftiger, über mehrere Stunden andauernder Starkregen hat am Freitagabend zu einem Großeinsatz für die Feuerwehren des Landkreises Harburg geführt. Durch den heftigen Regen, einhergehend mit Gewittern, liefen im gesamten Landkreis viele Keller von Wohngebäuden und Geschäften voll, Straßen wurden überflutet und Bäume stürzten um. Ab 17.20 Uhr wurden Feuerwehren im gesamten Kreis nahezu im Minutentakt alarmiert, um Hilfe in den von den Wassermassen betroffenen Orten zu leisten. In den Gemeinden Tostedt und Seevetal sowie in der Stadt Winsen mussten durch die Vielzahl der eingehenden Notrufe örtliche Einsatzleitungen (ÖEL) in Feuerwehrhäusern eingerichtet werden. Dort wurden die Hilfeersuchen gefiltert und an die einzelnen Einsatzkräfte nach Dringlichkeit weiter verteilt.
Für die Samtgemeinde Tostedt wurde die „ÖEL“ im Feuerwehrgerätehaus Tostedt eingerichtet. Die Ortswehren Tostedt, Todtglüsingen, Todtshorn, Wistedt, Dohren, Kampen und Bötersheim wurden alarmiert und der ÖEL zur Abarbeitung von 45 Einsatzstellen, mit Schwerpunkt in Tostedt, unterstellt.
Die Feuerwehr Wistedt wurde um 17:55 Uhr alarmiert und ist mit 2 Gruppen mit dem Löschgruppenfahrzeug und dem Mannschaftswagen Richtung Tostedt ausgerückt um dort insgesamt 9 Schadensstellen abzuarbeiten.
Zur Beladung des Mannschaftswagens gehörte hierbei das Wechselmodul „Lenzpumpe“. Diese spezielle Schmutzwasserpumpe ist eine Anschaffung aus den Erfahrungen der Unwetter in 2002 und eine von 3 Pumpen in der Samtgemeinde Tostedt dieser Art. Die anderen beiden Lenzpumpen werden durch die Ortswehren Dohren und Todtshorn eingesetzt. n die Hilfeersuchen gefiltert und an die einzelnen Einsatzkräfte weiterverteilt.
 

Einsatz am 24.05.2007 - 18:09 Uhr - Feuer
Einsatzort: Baurat-Wiese-Straße, Königsmoor
Kräfteaufgebot: diverse Wehren und Einsatzkräfte, diverse Pressluftatmer, mehrere C- und B-Rohre, Handwerkzeug, Stromerzeuger und Beleuchtungsgerät

Einsatz der FF am 24.05.07  Einsatz der FF am 24.05.07
Am Abend des 24.05.2007 ging in der Einsatzzentrale von Feuerwehr und Rettungsdienst in Winsen/Luhe ein Notruf ein, bei dem, laut Schilderung, ein plötzlich zu brennendes Fahrzeug bereits auf die umliegende Bebauung übergegriffen hatte. Umgehend wurden laut Alarm- und Ausrückeordnung die Feuerwehren Wistedt, Tostedt und Otter alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatte das schnell um sich greifende Feuer bereits 2 Hallen, ca. 8 x 15m und 15 x 30m, an der ehemaligen Moorversuchsstation in Königsmoor erfasst. Auf Grund der sehr starken Wärmeentwicklung drohte das Feuer auf das angrenzende Wohn- und Wirtschaftsgebäude überzugreifen, ein nur gut 15m entfernter Giebel zeigte bereits Spuren der thermischen Aufbereitung, den Hallen nahe stehend Bäume hatten bereits Feuer gefangen.
Die sofort eingeleiteten Maßnahmen mussten sich auf den Schutz des Nebengebäudes und die Evakuierung dieses Gebäudes konzentrieren. Insgesamt 11 Bewohner wurden zum Verlassen aufgefordert, durch Feuerwehr und Polizei, später auch durch die Schnelleinsatzgruppe des DRK, versorgt.
Kurz nach dem Eintreffen, während der ersten Maßnahmen, kam es zur Durchzündung in der größeren der beiden Hallen, die kleinere begann einzustürzen. Nach dem Schutz der Nebengebäude und der Evakuierung konnte die eigentliche Brandbekämpfung eingeleitet werden. Eine schwierige Wasserversorgung, zum Teil über lange Wegstrecken, und die Gefahr durch in den Hallen lagernden Druckbehältern erschwerten diese Maßnahmen, die zum Teil nur aus der Deckung heraus vorgenommen werfen konnten, erheblich.
Während des Feuerwehreinsatzes wurde parallel der Rettungsdienst gefordert. Im Laufe der Zeit wurden 5 der evakuierten Bewohner mit Rettungswagen in nahe liegende Krankenhäuser befördert. Drei, zum teil hochschwangeren, Frauen setzten Stress und Witterung so zu, dass eine medizinische Versorgung notwendig wurde. Ein Bewohner erlitt leichte Verbrennungen, einer jungen Frau versagte der Kreislauf. Ein durch die starke Brandwärme verletzter Feuerwehrmann wurde vor Ort versorgt. Bei diesen Maßnahmen unterstütze die Feuerwehr durch die in ihren Reihen tätigen Rettungsassistenten nach Kräften. Unterstützen musste auch die Bereitschaft des Tierheims Buchholz, die den Hund „Chucky“ in Ihre Obhut nahm, nachdem die Besitzer, eine der schwangeren Frauen und der Ehemann, in Richtung Krankenhaus die Einsatzstelle verlassen mussten. Wenn sich die Aufregeung gelegt hat wird der Hund zu seiner Familie zurückkehren.
Schon während des Einsatzverlaufs hat die Polizei mit Spezialisten die Ermittlungen begonnen. Neben Befragungen, Beweissicherung und Dokumentation entschied man auch, bei den Nachlöscharbeiten auf grobes Räumgerät, wie zum Beispiel Radlader, zu verzichten um die Ermittlungen nicht zu gefährden.
Eine große Menge Brandschutt, ausgebrannte Fahrzeuge und Stroh erforderten umfangreiche Nachlöscharbeiten und eine Brandwache, die bis in den nächsten Tag hinein in Schichten durch die Feuerwehren Wistedt, Todtglüsingen und Otter geleistet wurde.
Gut 110 Einsatzkräfte der Feuerwehr, von DRK, Polizei und anderen Organisationen waren an der Einsatzstelle in Königsmoor tätig.
 

Einsatz am 10.04.2007 - 20:46 Uhr - Person eingeklemmt nach Verkehrsunfall
Einsatzort: B75, zwischen Kakenstorf und Trelde
Kräfteaufgebot: Feuerwehr Wistedt, LF 8/6, 9 FM, diverses hydraulisches Rettungsgerät

Einsatz der FF am 10.04.07  Einsatz der FF am 10.04.07
Am Abend des 10.04.2007 wurde die Feuerwehr Wistedt zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B75 zwischen Kakenstorf und Trelde alarmiert. Da die zuständige Ortswehr Kakenstorf nicht verfügbar war, wurde gemäß Alarm- und Ausrückeordnung zusätzlich zur Feuerwehr Tostedt und dem Rüstwagen Hollenstedt das Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Wistedt zugeordnet. An der Einsatzstelle war in einer Kurve ein PKW frontal gegen einen Baum gefahren.
Der massiv eingeklemmte Fahrer wurde mittels hydraulischem Rettungsgerät und Mehrzweckzug nach ca. 40 Minuten aus seiner Lage befreit. Die rettungsdienstliche Versorgung wurde durch einen Rettungswagen und ein Notarsteinsatzfahrzeug gewährleistet. Nach der Befreiung wurde der betroffene Fahrer auf Grund seiner Verletzungen intubiert und beatmet unter Notarztbegleitung nach Hamburg in das Krankenhaus Altona befördert.
 

Einsatz am 19.01.2007 - 16:25 Uhr - Orkan - Baum droht zu fallen auf Haus
Einsatzort: Königsmoor, Moorweg
Kräfteaufgebot: Feuerwehr Wistedt, 1 Motorkettensäge, 1 Traktor, Stahlseile, LF 8/6, 1 Traktor, 10 FM

Einsatz der FF am 19.01.07
Der Orkan „Kyrill“ ist am Donnerstagnachmittag und -abend mit schweren Orkanböen auch über den Landkreis Harburg hinweg gezogen. Nach schweren Gewitterschauern, durchzogen mit Orkanböen, knickten im gesamten Landkreis Harburg Bäume um oder entwurzelten. Zudem sorgte der Starkregen für Überflutungen und vollgelaufene Keller. Ab 15.45 Uhr rückten dutzende Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Harburg zu den ersten orkanbedingten Einsätzen aus. Insgesamt mussten am Nachmittag und frühen Abend im Kreis etwa 165 sturmbedingte Einsätze abgearbeitet werden.
Auch am Freitag den 19.01.2007 haben die Feuerwehren des Landkreises Harburg noch reichlich Arbeit mit den Folgen des Orkans „Kyrill“ gehabt. 15 mal rückten die Einsatzkräfte von morgens bis nachmittags aus, um Gefahrenstellen durch zu fallen drohende Bäume zu beseitigen. Neben der Folgebeseitigung von Sturmschäden mussten besonders Feuerwehren in der Elbmarsch vollgelaufene Keller auspumpen.
Nachdem die Feuerwehr Wistedt während des eigentlichen Orkans von wetterbedingten Einsätzen verschont blieb, wurde sie am 19.01.2007 um 16:25 Uhr nach Königsmoor alarmiert.
Eine ca. 15 m hohe Birke drohte hier auf ein Haus zu stürzen. Das stark durchfeuchtete Erdreich hielt nun den Orkanböen nicht mehr stand – die Birke hatte sich komplett mit ihrem Wuzelteller stark in Richtung Hausdach geneigt.
Mit der Unterstützung eines örtlichen Landwirts wurde die Birke mittels Stahlseilen angeschlagen und mit einem Traktor in eine korrekte Fällrichtung gebracht um eine Gefährdung für das Gebäude auszuschließen. Der so gesicherte Baum konnte nun gefällt werden und die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben werden.
 

Einsatz am 02.09.2006 - 20:32 Uhr - Feuer - Waschmaschine brennt
Einsatzort: Wistedt, Am Brink
Kräfteaufgebot: Feuerwehren Wistedt & Tostedt, Polizei, 6 PA, 1 C, 1 Druckbelüfter

Einsatz der FF am 02.09.06
Am Samstagabend ist in einem Keller eines Einfamilienhauses in Wistedt eine Waschmaschine in Brand geraten, die rasch neben dem Elektrogerät lagernden Hausrat entzündete.
Trotz des begrenzten Feuers kam es schnell zu einer starken Verrauchung nahezu des ganzen Gebäudes.
Um 20:32 Uhr wurde nach dem Bemerken der Verrauchung im Haus die Feuerwehren Wistedt und Tostedt alarmiert.
Unter umluftunabhängigen Atemschutz drang ein Trupp mit einem C-Strahlrohr in den Keller vor und löschte binnen kurzer Zeit das entstandene Feuer ab, anschließend wurde das Brandgut aus Sicherheitsgründen ins Freie verbracht. Die Belüftung des Einfamiliehauses mittels Druckbelüfter der Feuerwehr Tostedt und zusätzlicher natürlicher Querlüftung schloss die Einsatzmaßnahmen ab, bevor das Haus, nun wieder rauchfrei, an den Besitzer übergeben werden konnte.
Menschen kamen glücklicherweise, trotz der erheblichen Rauchentwicklung, nicht zu schaden.
 

Einsatz am 09.08.2006 - 17:07 Uhr - Feuer - Tischlerei brennt
Einsatzort: Tostedt, Zinnhütte
Kräfteaufgebot: Feuerwehren Tostedt, Todtglüsingen, Dohren, Wistedt, Otter, Kakenstorf, Todtshorn, Kampen, Buchholz, Bereitschaft der Feuerwehrtechnischen Zentrale, Gemeindebrandmeister –Vertreter-, Abschnittsleiter, Kreisbrandmeister, 1 Rettungswagen, Polizei

Einsatz der FF am 09.08.06  Einsatz der FF am 09.08.06
Am Mittwoch den 09.08.06 geriet aus noch ungeklärter Ursache im Tostedter Gewerbegebiet Zinnhütte eine Tischlerei in Brand. Obwohl diese direkt neben Einzelhandelsgeschäften gelegen war, fand offenbar eine Verzögerung in der Wahrnehmung des Schadenfeuers und der Alarmierung statt. Um 16.58 Uhr wurden die Feuerwehren Tostedt und Todtglüsingen gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung der Samtgemeinde Tostedt alarmiert.
Beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs stand sie Werkhalle (ca. 20 x 30m) bereits im Vollbrand, angrenzende Gebäude und Produktionshallen anderer Gewerbetreibender waren akut gefährdet. So wurde unmittelbar nach dem Eintreffen um 17:07 Alarm für die Feuerwehren Dohren und Wistedt ausgelöst. Kurze Zeit später erfolgte eine weitere Alarmierung für die Feuerwehr Otter, sowie die Feuerwehr Kakenstorf zur Bereitstellung an der Einsatzstelle.
Nach einer raschen und umfassenden Brandbekämpfung, die schnelle Erfolge zeigte, war erkennbar, dass die Nachlöscharbeiten lange Zeit andauern würden. So wurden die Feuerwehren Todtshorn und Kampen an die Einsatzstelle gerufen, um weitere Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben, da die Nachlöscharbeiten ausschließlich unter Atemschutz durchgeführt werden konnten. Zur Unterstützung wurde die Feuerwehr Buchholz mit einer Wärmebildkamera, die in der Samtgemeinde Tostedt nicht verfügbar ist, angefordert, um die verbliebenen Brandnester sicher lokalisieren und gezielt bekämpfen zu können. In Spitzenzeiten waren 8 C-, 2 B- und 1 Wenderohr im Einsatz.
Ein Feuerwehrkamerad erlitt eine Fußverletzung und wurde in das Kreiskrankenhaus Buchholz befördert. Trotz der umfassenden Maßnahmen konnte die Halle der Tischlerei, die beim Eintreffen bereits im Vollbrand stand, nicht gerettet werden. Jedoch konnte eine Brandausbreitung auf die akut gefährdeten angrenzenden Gebäude verhindert werden. Ebenso wurde eine Sauerstoffflasche, die sich schon erheblich verfärbt hatte, rechtzeitig aus der Halle geborgen werden und in einem Wasserbad gekühlt werden. Ein Druckbehälterzerknall dieser Sauerstoffflasche hätte zu erheblichen Schäden und einer maximalen Gefährdung der eingesetzten Feuerwehrkräfte sowie der anwesenden „Schaulustigen“ geführt. Für die Feuerwehr Wistedt war der Einsatz um 20:40 Uhr in Tostedt und gegen 21:00 Uhr nach einer Aufbereitung von Fahrzeugen und Gerät am Gerätehaus Wistedt beendet. An der Einsatzstelle wurde noch über längere Zeit eine Brandwache durch andere Feuerwehren gestellt.
Noch während der Löscharbeiten wurde die Brandursachenermittlung der Kriminalpolizei tätig. Ergebnisse liegen noch nicht vor.
 

Einsatz am 06.07.2006 - 22:20 Uhr - Technische Hilfeleistung – Wasser
Einsatzort: Jesteburg, Am Stubbenhof
Kräfteaufgebot: FF Wistedt mit MTW und 9 Feuerwehrmitgliedern, Lenzpumpe
Das Unwetter des vergangenen Abends, mit dem Schwerpunkt in Jesteburg und Asendorf, führte zu Überflutungen und Windbrüchen im extremen Ausmaß. Mehr als 300 Einsatzstellen wurden durch über 30 alarmierte Feuerwehren bis in den frühen Morgen abgearbeitet. Überflutete Keller, Wohnungen und Straßen, umgestürzte Bäume und versunkene Fahrzeuge führten zu beinahe chaosartigen Zuständen.
Die Feuerwehren Wistedt und Todtshorn verfügen aus den Erfahrungen des Unwettersommers 2002 für die Samtgemeinde Tostedt über leistungsfähige Lenzpumpen und wurden nun gemeinsam zur nachbarschaftlichen Hilfeleistung nach Jesteburg entsandt.
Unterstützt von Kräften des THW galt es für die beiden Feuerwehren in der Straße „Am Stubbenhof“ eine ca. 800m² große Tiefgarage mit angrenzenden Kellerräumen, die ca. 60cm unter Wasser stand, zu lenzen.
Der Einsatz dauerte auf Grund der großen Wassermengen bis in die Morgenstunden, erst um 05:00 Uhr waren die Einsatzkräfte wieder am Gerätehaus in Wistedt.

 

Einsatz am 22.06.2006 - 23:50 Uhr - Feuer- Scheune brennt
Einsatzort: Wistedt, Zum Düvelshöpen
Kräfteaufgebot: Feuerwehren Wistedt, Tostedt, Todtglüsingen, Polizei - 4 C, 2B, 8 PA, Beleuchtungsgerät, Handwerkzeug, Motorkettensäge

Einsatz der FF am 22.06.06  Einsatz der FF am 22.06.06  Einsatz der FF am 22.06.06
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es kurz vor Mitternacht zu einem Scheunenbrand in der Ortschaft Wistedt der den Einsatz der Feuerwehren Wistedt und Tostedt erforderte.
Die Scheune von ca. 10 x 15m, die sich in einer geschlossenen Bebauung befand, stand bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte bereits im Vollbrand.
Durch die extreme Wärmeentwicklung zeigten sich an 2 benachbarten Gebäuden, die nur ca. 10m entfernt standen, Anzeichen für eine unmittelbar bevorstehenden Brandausbreitung. Auf Grund der Gefahrenlage wurde nun die Feuerwehr Todtglüsingen zur Unterstützung nachalarmiert und die Nachbarschaft mit mehreren Strahlrohren vor einem Übergreifen der Flammen geschützt.
Ein Totalschaden der Scheune konnte trotz einer massiven Brandbekämpfung unter Atemschutz mit mehreren C- und einem B-Strahlrohr nicht verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten zur Bekämpfung der zahlreichen Brandnester dauerte bis 02:30 Uhr an. Anschließend wurde durch die Feuerwehr Wistedt bis 06:00 Uhr eine Brandwache gestellt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Noch während der Brandbekämpfung durch die Feuerwehr wurde durch Brandermittler der Polizei versucht die Brandursache zu klären, ein Ermittlungsergebnis steht noch nicht fest.
 

Einsatz am 22.05.2006 - 02:32 Uhr - Feuer, klein
Einsatzort: Wistedt, Kreuzung Am Sportplatz/Am Brink
Kräfteaufgebot: LF 8/6 mit 9 FM, 1 RTW, Schnellangriffseinrichtung (S-Rohr)
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde die Feuerwehr Wistedt per „stiller Alarmierung“, eine Alarmierung nur über die Funkmeldeempfänger ohne Auslösung der Sirene, zu einem Feuer „klein“ alarmiert.
Unter Feuer „klein“ versteht man ein Feuer geringen Ausmaßes, dass von einem Fahrzeug mit seiner Besatzung ohne weitere Unterstützung problemlos abgearbeitet werden kann. Somit ist die Alarmierung ausschließlich über die Funkmeldeempfänger ausreichend, die nur die Hälfte der Kameraden erreicht.
Bei diesem Feuer „klein“ brannte eine für die morgendliche Abholung bereitgestellte Altpapiertonne. Als Ursache kommt vermutlich nur Brandstiftung in Frage. Mit dem Schnellangriffsrohr des Löschfahrzeugs und ca. 100 Liter Wasser war das Feuer schnell gelöscht. Größere Schäden im Umfeld entstanden nicht.
Laut Angaben der Polizei häufen sich jüngst die Vorfälle dieser Art, nachdem die Umstellung von den Altpapiercontainern auf die Altpapiertonnen die den einzelnen Haushalten zur Verfügung stehen vorübergehend Ruhe gebracht hatte.

 

Einsatz am 20.04.2006 - 09:51 Uhr - Notfall, Tür verschlossen
Einsatzort: Wistedt, Bremer Straße
Kräfteaufgebot: LF 8/6 mit 9 FM, 1 RTW, Gemeindebrandmeister, Polizei, Medizinisches Gerät
Hilferufe aus einer Wohnung, die von den Nachbarn wahrgenommen wurden, führten zur Alarmierung eines Rettungswagens.
Als dieser an der Einsatzstelle eintraf, stellte sich heraus, dass die Wohnung verschlossen war und keine Zutrittsmöglichkeiten über geöffnete Fenster oder ähnliches zur Verfügung standen. Somit wurde die Feuerwehr Wistedt zur Türöffnung nachalarmiert.
Während der Anfahrt der Feuerwehr entschied die Rettungswagenbesatzung jedoch, dass ein weiterer Zeitverzug der notfallmedizinischen Behandlung nicht vertretbar war und schaffte sich durch das Einschlagen einer Fensterscheibe Zugang zur Wohnung.
Die Feuerwehr unterstütze nach ihrem Eintreffen bei der medizinischen Versorgung.

 

Einsatz am 11.04.2006 - 04:45 Uhr - Deichverteidigung Elbdeich
Einsatzort: Amt Neuhaus
Kräfteaufgebot: Deichverteidigungsbereitschaft 1 des LK Harburg, 20.000 Sandsäcke

Einsatz der FF am 08.04.06  Einsatz der FF am 08.04.06
Durch den weiterhin sehr hohen Pegelstand der Elbe zeigen sich nun auch dort Probleme, an denen die Deiche als stabil galten und bisher keine Anzeichen von Versagen zeigten.
So wurde es erforderlich, ständig in einem Schichtsystem mit Deichverteidigungskräften im Amt Neuhaus präsent zu sein. Dem Landkreis Harburg wurde als Abschnitt die Ortschaft Neu Garge, wohin auch am ersten Tag des Geschehens die Kräfte entsendet worden sind, zugeordnet.
So mussten nun auch am 11.04.2006 die Feuerwehr Wistedt wieder tätig werden. Mit dem Zug Tostedt (30 FM) in der Deichverteidigungsbereitschaft 1 des Landkreis Harburg (100 FM) wurden 5 Mann und der Mannschaftstransportwagen an die Elbe entsendet.
Hier galt es, Teile des Deiches, die am 08.04 noch als ungefährdet betrachtet wurden, zu sichern.
Die Kräfte waren bis 18:30 Uhr an ihrer Einsatzstelle tätig und wurden dann zur Fortführung der Maßnahmen durch eine Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreis Uelzen abgelöst.
Während dieser Zeit wurden weitere 20.000 Sandsäcke verbaut.
 

Einsatz am 08.04.2006 - 04:30 Uhr - Deichverteidigung Elbdeich
Einsatzort: Amt Neuhaus
Kräfteaufgebot: Deichverteidigungsbereitschaft 1 des LK Harburg, 45.000 Sandsäcke

Einsatz der FF am 08.04.06  Einsatz der FF am 08.04.06
Nachdem die Elbe bereits über geraume Zeit Hochwasser führt, treten nun auch im Bereich Niedersachsen Probleme an den Deichen und in den gewässernahen Orten auf.
Deren Abwehr bedeutet ein ungeheures Aufgebot an Personal, Material und Logistik. Für den Landkreis Lüneburg wurde am 07.04.2006 der Katastrophenfall festgestellt.
So kam es, dass am 08.04.2006 der Landkreis Harburg um Katastrophenhilfe für den Landkreis Lüneburg gebeten wurde. Um 04:30 Uhr wurde die Deichverteidigungsbereitschaft 1 des Landkreis Harburg mit 120 Männern und Frauen alarmiert. Zu dieser gehört der Zug Tostedt, in dessen Rahmen die Feuerwehr Wistedt mit 8 Mann und ihrem Mannschaftswagen in das Amt Neuhaus entsandt worden ist.
Hier galt es, auf 150m den Deich mit Folie und Sandsäcken auf bis 1m Höhe gegen durchtretendes Qualmwasser zu schützen. Während dieser Arbeiten wurden spürbare Erschütterungen im Deich bemerkt. Durch einen angeforderten Fachmann des NLWK (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft und Küstenschutz) wurde eine leichte Rissbildung festgestellt und auf Grund der Gefahrenlage eine umfangreiche Sicherung des Deiches mit Sandsäcken auf 50m Länge bis auf die 1m unter die Bauhöhe des Deiches angeordnet.
Die Kräfte waren bis 20:00 Uhr an ihrer Einsatzstelle tätig und wurden dann zur Fortführung der Maßnahmen durch andere Einsatzkräfte der Feuerwehr abgelöst.
Während dieser Zeit wurden 45.000 Sandsäcke verbaut die mit 3 Schuten und 7 LKW angeliefert wurden.
 

Einsatz am 24.03.2006 - 09.58 Uhr - Feuer – Schornsteinbrand
Einsatzort: Königsmoor
Kräfteaufgebot: Feuerwehren Wistedt, Tostedt, Otter, Gemeindebrandmeister, Polizei und Schornsteinfeger, Schornsteinfegegeschirr, 1 Pulverlöscher PG 12

Einsatz der FF am 24.03.06  Einsatz der FF am 24.03.06
Als die Bewohnerin eines Einfamilienhauses ein lautes Knistern und Knallen aus dem Kaminzug im Heizungsraum hörte, stieg bereits dichter, kräftiger Rauch aus dem Schornstein auf.
Gerade noch rechtzeitig um Schlimmeres zu verhindern bemerkte sie den Brand in ihrem Schornstein, der an eine Holzheizung angeschlossen war. Die alarmierte Feuerwehr musste den Kaminzug mehrfach kehren um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Anschließend wurde der Brandschutt ausgeräumt und im Freien abgelöscht. Um eine sicheren Löscherfolg zu gewährleisten wurde von der Kaminsohle aus ein Pulverlöscher vorgenommen.
Die Einbeziehung eines Schornsteinfegers gestaltete sich schwierig – die Bezirksschornsteinfegermeister weilten bei einer Versammlung der Innung und waren nicht erreichbar. Ein Geselle der im Rahmen von Kundendiensten unterwegs war und von dem Ereignis hörte kam an die Einsatzstelle und unterstützte die Einsatzkräfte der Feuerwehr.
 

Einsatz am 11.12.2005 - 05.37 Uhr - Personensuche
Einsatzort: Wistedt
Kräfteaufgebot: FF Wistedt mit LF 8/6 & MTW, 2 Rettungstransportwagen, Polizei, Gemeindebrandmeister –Vertreter-, zahlreiche Beleuchtungs – und Kommunikationsmittel
Am frühen Morgen vermisste eine Familie in Wistedt ihre jugendliche Tochter, die sich am späten Abend auf den Heimweg von einer Feier nach Hause machte, dort aber nicht ankam.
Nach Befragung der Eltern und von Freunden wurde das Suchgebiet eingegrenzt und die Personensuche begonnen, die sich zunächst auf die Wege, Gräben und Hindernisse am direkten Heimweg des Mädchens konzentrierte.
Nach gut 1 ½ Stunden intensiver Suche, in denen das Suchgebiet erweitert wurde, konnte die junge Frau in einem Carport an einem Einfamilienhaus schlafend gefunden werden und mit Unterkühlungen anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden, der sie in das Krankenhaus Buchholz beförderte.
Während der Suchaktion verunglückte ein Feuerwehrmann, der im Dunkeln einen gespannten Draht übersah und nun ebenfalls durch einen Rettungswagen zur Behandlung in das Krankenhaus Buchholz befördert werden musste.

 

Einsatz am 06.12.2005 - 07.29 Uhr - Tiere in Notlage
Einsatzort: Wistedt
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, ELW Tostedt, RW & ELW Hollenstedt, LF & GWG Todtglüsingen, 2 Traktoren, 2 Veterinäre, Hebegeschirr und zahlreiche Leinen, 8 Pressluftatmer und Watthosen, Be-/Entlüftungsgerät, Explosionswarngerät, 1 Traktor mit Güllefass, 1 Traktor mit Frontlader

Einsatz der FF am 06.12.05  Einsatz der FF am 06.12.05  Einsatz der FF am 06.12.05  Einsatz der FF am 06.12.05  Einsatz der FF am 06.12.05
Beim morgendlichen Gang in den Rinderstall bemerkte ein Landwirt in Wistedt, dass 4 Rinder in diesem fehlten. Bei genauerer Prüfung stellte sich heraus, dass die Rinder durch ein gebrochenes Segment des Spaltenbodens in die ca. 2,5m tiefe Güllegrube gefallen waren und sich vermutlich seit längerer Zeit dort befanden. Der genaue Zeitpunkt des Schadenseintritts ist unbekannt, am vergangenen Abend war noch kein Schaden erkennbar.
Die erstalarmierten Kräfte, die Feuerwehr Wistedt und der Gemeindebrandmeister Tostedt, reichten für eine Rettung nicht aus, so dass entsprechend der ersten Erkundung weitere Kräfte der Feuerwehr und die Kreisveterinärin nachalarmiert werden mussten.
Um die Grube für die Einsatzkräfte und die folgende technische Rettung zugänglich zu machen, mussten Teile des Spaltenbodens abgedeckt werden. Mittels eines Be- und Entlüftungsgerätes wurde die Grube mit Frischluft versorgt und durch einen Traktor mit Güllefass der Pegel in der Grube abgesenkt. Während Kameraden der FF Wistedt mit Watthose und Pressluftatmer den Einstieg in die Grube wagten, um die durch die Kreisveterinärin und einen weiteren hinzugezogenen Kollegen aus Tostedt versorgten Rinder mit einem Hebegeschirr anzuschlagen, wurde permanent die Atmosphäre in und um die Grube herum mit Explosionswarngeräten überwacht. Durch einen weiteren hinzugezogenen Traktor mit Frontlader wurden dann die Rinder aus der Grube gehoben und anschließend gereinigt.
Letztlich konnten alle 4 Rinder erfolgreich gerettet werden und wurden an den Besitzer übergeben. Nach schon erheblicher Einsatzdauer wartete nun die undankbare Aufgabe der Reinigung der verschmutzten Ausrüstung auf die Einsatzkräfte wobei alle Beteiligten doch zufrieden waren, eine nicht alltägliche Lage gut abgearbeitet zu haben.
 

Einsatz am 15.09.2005 - 12.52 Uhr - Feuer
Einsatzort: Handeloh, Hauptstraße
Kräfteaufgebot: FF Welle, FF Handeloh, TLF Tostedt, ELW Tostedt, FF Wistedt, GBM, 1C, 6 PA, Druckbelüfter

Einsatz der FF am 15.09.05  Einsatz der FF am 15.09.05
Am 15.09.05 kam es gegen Mittag zu einem Feuer in einer Küche im Ort Handeloh. Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung der Samtgemeinde Tostedt wurden die Feuerwehren Handeloh und Welle, der Einsatzleitwagen aus Tostedt sowie der Gemeindebrandmeister alarmiert.
Nach einer ersten Lageerkundung und einem Überblick über die verfügbaren Kräfte wurden das TLF Tostedt mit einem Druckbelüfter und die Feuerwehr Wistedt als Atemschutzreserve nachalarmiert.
Durch den Einsatz eines C-Rohres, 3 Trupps unter Atemschutz und eines Druckbelüfters war die Lage schnell unter Kontrolle und das Feuer gelöscht.
 

Einsatz am 21.07.2005 - 08.23 Uhr - Verkehrsunfall, Person eingeklemmt
Einsatzort: B 75, Richtung Rotenburg, Höhe Wümme
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Tostedt, Rüstwagen FF Hollenstedt, RTW , 1 Notarzt, 1 Rettungshubschrauber, Polizei

Einsatz der FF am 21.07.05  Einsatz der FF am 21.07.05
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen kam es auf der Bundesstraße 75 im Bereich Wümme zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus noch ungeklärter Ursache verlor am Morgen des 21.07.05 die Fahrerin eines PKW Mazda die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum am Straßenrand.
Dabei wurde sie in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu. Zur Versorgung wurden zusätzlich zu einem Rettungswagen und einem Notarzt auch der Rettungshubschrauber Christoph „Hansa“ vom Unfallkrankenhaus aus Hamburg-Boberg an die Einsatzstelle entsandt. Nach der Rettung durch die Feuerwehr und der Versorgung an der Einsatzstelle durch den Rettungsdienst wurde die junge Frau schwer verletzt in das Krankenhaus Rotenburg eingeliefert.
 

Einsatz am 11.06.2005 - 06.01 Uhr - Verkehrsunfall, Person eingeklemmt
Einsatzort: B 75, Richtung Rotenburg, kurz hinter der Kreisgrenze
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Tostedt, Rüstwagen FF Hollenstedt, 1 RTW , 1 Notarzt, Polizei

Einsatz der FF am 11.06.05  Einsatz der FF am 11.06.05  Einsatz der FF am 11.06.05
Aus noch ungeklärter Ursache verlor am Morgen des 11.06.05 der Fahrer eines PKW die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal gegen einen Baum am Straßenrand. Dabei wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug schwer im Bein- und Brustbereich eingeklemmt.
Trotz medizinischer Erstversorgung durch 2 Rettungsassistenten der Feuerwehr Wistedt und Fortsetzung der intensiven Bemühungen durch den nachfolgend eintreffenden Rettungsdienst aus Elstorf (RTW) und Seevetal (NEF) verstarb der Fahrer noch eingeklemmt in seinem Fahrzeug an der Einsatzstelle.
Die Befreiung aus dem Fahrzeugwrack musste mittels hydraulischem Rettungsgerät durchgeführt werden, wobei das stark deformierte Fahrzeug komplett geöffnet werden musste.
Zum Zwecke weiterer Ermittlungen wurde die Einsatzstelle und das Fahrzeugwrack von der Polizei übernommen.
 

Einsatz am 06.06.2005 - 22.18 Uhr - Feuer
Einsatzort: Tiefenbruch bei Wistedt
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Tostedt, Polizei, Gemeindebrandmeister

Einsatz der FF am 06.06.05
Am späten Abend wurden Bewohner in Tiefenbruch durch einen lauten Knall auf ein Feuer in einem Waldstück aufmerksam.
Um 22:18 Uhr wurden die Feuerwehren Wistedt und Tostedt alarmiert. An der Einsatzstelle stellte sich der weithin sichtbare Feuerschein schnell als ein kleiner Schuppen von ca. 3 x 3m heraus der bereits im Vollbrand stand und dessen Feuer sich schon auf angrenzende Vegetation ausgebreitet hatte. Mit einem C-Rohr unter Atemschutz und dem Wasservorrat zweier Löschfahrzeuge war das Feuer schnell unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis ca. 23:15 Uhr an.
Die Brandursache ließ sich an der Einsatzstelle nicht nachvollziehen, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
 

Einsatz am 24.05.2005 - 03.14 Uhr - Feuer
Einsatzort: Wistedt, Ortsteil Wümme, Wümmepark
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Tostedt, FF Otter, 1 RTW, Polizei, Gemeindebrandmeister

Einsatz der FF am 24.05.05  Einsatz der FF am 24.05.05
In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es zum zweiten Mal in diesem Jahr zu einem Feuer im Wistedter Wochenendhausgebiet Wümmepark.
Um 03:14 Uhr wurden die Feuerwehren Wistedt, Tostedt und Otter zum Brand eines im Bau befindlichen Holzhauses, ca. 8 x 10m in 1 ½- geschossiger Bauweise, gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Gebäude bereits im Vollbrand, der massive Einsatz der Feuerwehr mit 3C und 2 B-Rohren unter Atemschutz konnte ein Verlust des Rohbaus nicht verhindern, jedoch das Übergreifen auf angrenzende Schuppen und Gebäude. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis ca. 04:45 Uhr an.
Die Vermutung, dass es sich um ein bewohntes Wochenendhaus handelt, bestätigte sich nicht, der vorsorglich mitalarmierte Rettungswagen brauchte nicht tätig zu werden. Da die Brandursache noch ungeklärt ist, beschlagnahmte die Polizei das Brandobjekt.
 

Einsatz am 03.02.2005 - 08.14 Uhr - Feuer - Menschenleben in Gefahr
Einsatzort: Wistedt, Ortsteil Wümme, Wümmepark
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Tostedt, FF Otter, Gemeindebrandmeister Tostedt, Rettungsdienst mit einem RTW & Notarzt, Polizei, Rufbereitschaft der EWE, Ordnungsamt Samtgemeinde Tostedt

Einsatz der FF am 3.2.05  Einsatz der FF am 3.2.05
Der aus einem Wochenendhaus dringende Qualm in der Siedlung Wümmepark in der Gemeinde Wistedt rief die Feuerwehren Wistedt, Tostedt und Otter in den Morgenstunden des vergangenen Donnerstag auf den Plan. Anwohner vermuteten die Bewohnerin noch in ihrem Haus, so dass auch ein Rettungswagen und der Notarzt zur Einsatzstelle eilten. Dieser Verdacht bestätigte sich glücklicherweise nicht, die Einsatzkräfte konnten sich auf die Brandbekämpfung konzentrieren.
Im Wohnzimmer des Hauses war es zu einem Feuer gekommen, in Mobiliar und erheblichen Mengen in der Wohnung befindlichen Unrat fand das Feuer reichlich Nahrung.
Mit 3 Rohren unter Atemschutz wurde gezielt das Haus abgesucht und der Brandherd abgelöscht. Um Wasserschaden zu vermeiden wurde betroffenes Mobiliar und Unrat aus dem Haus entfernt und im Freien abgelöscht. Teilweise mussten Wand- und Kaminverkleidung entfernt werden, um letzte Brandnester ablöschen zu können. Um sicherzustellen, dass keine unerkannten Glutnester zur erneuten Entzündung führen wurde durch die Feuerwehr Wistedt zu einem späteren Zeitpunkt eine Kontrolle der Brandstelle durchgeführt.
 

Einsatz am 20.01.2005 - 14.51 Uhr - Feuer (Schornsteinbrand)
Einsatzort: Wistedt, Auf der Fahlhorst 19
Kräfteaufgebot: FF Wistedt, FF Tostedt, Gemeindebrandmeister Tostedt

Auf einer Hofstelle war in einem älteren Wohnhaus mit Heuboden und angebauten Stallungen der Schornstein einer mit Holz betriebenen Ofenheizung in Brand geraten. In dem Schornstein brannten Russablagerungen mit einer erheblichen Brandintensität und erheblichem Funkenflug aus dem Schornstein heraus.
Beim Eintreffen der Feuerwehr galt es, die Brandausbreitung durch die Strahlungswärme auf anliegende Räume und durch Funkenflug auf den Heuboden, die Dacheindeckung zeigte Mängel auf, zu verhindern.
Die Feuerwehr Wistedt, unterstützt durch die Feuerwehr Tostedt, kehrte den Schornstein mehrmals und löschte die verbliebenen Restablagerungen mit Löschpulver.
Der hinzu gerufene Bezirksschornsteinfeger unterstütze nach seinem Eintreffen die Maßnahmen und Übernahm die Einsatzstelle nach dem Verlöschen des Feuers. Die Maßnahmen mussten teilweise unter Atemschutz durchgeführt werden, da Löschpulver und Rauch ein Atmen ohne Schutzvorkehrungen sehr erschwerten. Der Heuboden wurde durch die Vornahme eines Strahlrohres unter Atemschutz geschützt.

 

Einsatz am 08.01.2005 - 14.57 Uhr - Orkantief "Erwin"
Einsatzort: Wümme, B75
Kräfteaufgebot: FF Wistedt

Orkantief „Erwin“, das zu einer amtlichen Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für weite Teile Norddeutschlands führte, hat Spuren hinterlassen. Die schweren Orkanböen am 08. und 09.01.05 , die im Landkreis teilweise Windgeschwindigkeiten bis zu 110 km/h erreichten, forderten die Feuerwehren im Landkreis Harburg. An den beiden Tagen mussten die 108 Feuerwehren des Landkreises zu mehr als 100 sturmbedingten Einsätzen ausrücken.
In der Hauptzahl waren Bäume auf Straßen gestürzt, hier galt es die Bäume zu beseitigen. Teilweise waren die Bäume aber auch auf Fahrzeuge und Gebäude gestürzt oder die Böen hatten Fahrzeuge umgekippt. In Jesteburg zerriss ein umstürzender Baum eine Stromleitung, die dann bei Bodenberührung die umliegende Grassfläche und Unterholz entzündete.
Die Feuerwehr Wistedt wurde am 08.01.05 um 14:57 Uhr alarmiert! an der B75, in Höhe des Ortsteiles Wümme, war ein Baum umgestürzt. Die Krone ragte auf die Straße und versperrte die Fahrbahn Richtung Rotenburg. Der Baum wurde gefällt und von der Fahrbahn geräumt. Im Einsatz waren hier 15 Feuerwehrkameraden der FF Wistedt mit beiden Einsatzfahrzeugen.

 

Einsatz am 25.10.2004 - Feuer –Klein-, 18.00 Uhr
Einsatzort: Königsmoor, Schulstraße
Kräfteaufgebot: FF Wistedt & FF Otter
Einsatzmittel: 1 S-Rohr, zahlreiche Brandpatschen

Am Montagabend um 18:00 Uhr wurden die Feuerwehren Wistedt und Otter zu einem Feuer „klein“ nach Königsmoor in die Schulstraße alarmiert. Eine starke Rauchentwicklung nahe dem Windpark war Anlass des Notrufs.
Auf einem Stoppelacker hatte vermutlich ein technischer Defekt an einem Traktor beim Zusammenschieben von Stroh zur Entzündung der zusammen geschobenen Strohmenge geführt. Das Feuer wurde schnell mit einem Strahlrohr und Brandpatschen unter Kontrolle gebracht.
Größerer Schaden und eine weitere Brandausdehnung konnten verhindert werden.

 

Einsatz am 08.08.2004 - Amtshilfe für die Polizei, Personensuche nach Verkehrsunfall, 22.15 Uhr
Einsatzort: Kreisstraße Zwischen Wümmegrund und Horst, Kreisgebiet Soltau-Fallingbostel
Kräfteaufgebot: Feuerwehren Wistedt, Tostedt, Otter, Wesseloh, 2 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug,
                     2 Hundestaffeln (Landkreis Harburg & Ostholstein)
Einsatzmittel: Diverse Stromerzeuger und Beleuchtungsmittel, 9 Rettungshunde

Auf der oben genannten Kreisstraße kam ein PKW aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab.

Der schwerverletzte Fahrer gab im Rettungswagen an, mit einem Mitfahrer unterwegs gewesen zu sein. Von diesem fehlte nun jede Spur. Da vermutet wurde, er könnte verletzt unter Schock stehend die Unfallstelle verlassen haben und nun im Umfeld verletzt liegen wurde umgehend eine umfassende Personensuche eingeleitet.
Da die Unfallmeldung falsche Ortsangaben enthielt wurde zunächst nur die FF Wistedt alarmiert, obwohl die Einsatzstelle im angrenzenden Landkreis lag. Mit den weiteren nachalarmierten Kräften und nun ca. 80 Feuerwehrleuten und neun Rettungshunden vor Ort wurden die angrenzenden Mais- und Stoppelfelder sowie zwei kleine Waldstücke durchsucht.
Weder die Personensuche noch die parallel laufende Ermittlungsarbeit der Polizei im Familien- und Freundeskreis des Unfallfahrers führten zu Ergebnissen. Eine weitere Befragung des Fahrers war nicht möglich, da dieser inzwischen intubiert und beatmet in Narkose im Krankenhaus versorgt wurde.

Nach 4 Stunden Suche vor Ort wurde der Einsatz abgebrochen.

 

Einsatz am 07.08.2004 - Feuer klein um 03.08 Uhr
Einsatzort: Wistedt, Wüstenhöfener Straße *** Kräfteaufgebot: FF Wistedt & FF Tostedt


Durch Brandgeruch und Rauch wurden die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Wistedt geweckt.

Da die Ursache nicht unmittelbar erkennbar war, wurde die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Um 03:08 Uhr wurden die Feuerwehren Wistedt und Tostedt gemäß Alarm- und Ausrückeordnung mit dem Alarmierungsstichwort „Feuer“ alarmiert.

An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass ein Komposthaufen und ca. ein Bund Stroh auf einer Freifläche nahe dem MFH brannten.

Das Feuer wurde durch die Feuerwehr Wistedt mit einem Schnellangriffsschlauch unter Atemschutz abgelöscht, die Feuerwehr Tostedt brauchte nicht eingesetzt zu werden.



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